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OZ-Wismar und Meer - Schwimmer und Schweinchen

Liebe Leserinnen und Leser, nach dem schweren Bahnunfall bei Bad Kleinen hat es wieder einen Unfall a
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OZ-Wismar und Meer
Liebe Leserinnen und Leser,
nach dem schweren Bahnunfall bei Bad Kleinen hat es wieder einen Unfall an einer Schranke gegeben – auf unserer schönen Insel Poel. Eine Camperin hat sie in Hohen Wangern gerammt. Eine niedrigere Parkplatzschranke soll verhindern, dass Wohnmobile abgestellt werden. Die waren bislang geduldet worden, doch nun sollen sie weiterfahren. Es hat Beschwerden gegeben, erklärt die Bürgermeisterin. Sie will die Natur in Hohen Wangern schützen.
Dort ist am Sonntag auch das Wismarbucht-Schwimmen gestartet worden – bei strahlend blauem Himmel. 136 Frauen und Männer sind von Hohen Wangern 3,5 Kilometer bis nach Hohen Wieschendorf und weitere 24 um den Anleger geschwommen. Glück brauchten sie dafür nicht, aber Ausdauer.
Glück zum Verschenken gibt es jetzt in Wismar. Petra und Patrick Folkersma haben kleine Schweinchen aus Metall kreiert, mit denen jeder Schwein haben soll – also das nötige Quäntchen Glück.
Vielleicht sollten wir ganz viele Schweine kaufen, damit wir die Corona-Pandemie schnell überwinden. Immerhin hängen viele Jobs von der weiteren Entwicklung ab. Die Hansestadt Wismar geht für die Zukunft weiterhin von einem guten Geschäft mit Kreuzfahrttouristen aus. Am Montag ist Richtfest für ein neues Abfertigungsgebäude am Hafen gefeiert worden. Ende des Jahres soll es fertig. Bleibt zu hoffen, dass bald Schiffe kommen dürfen – in einen sicheren Hafen.
Herzliche Grüße
Kerstin Schröder, Leiterin der Lokalredaktion Wismar
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Wussten Sie schon?

Das Wismarer Zeughaus (l.) (Foto: Nicole Hollatz)
Das Wismarer Zeughaus (l.) (Foto: Nicole Hollatz)
Das Zeughaus in Wismar gilt als eines der bedeutendsten barocken Zeugnisse schwedischer Militärarchitektur in Deutschland. Um 1700 wurde das alte durch ein neues ersetzt, nachdem 1699 eine gewaltige, durch ein starkes Gewitter ausgelöste Pulverturmexplosion ganze Teile der Stadt und damit auch das alte Zeughaus zerstört hatte.
Zur Schwedenzeit galt Wismar als einer der „stärksten militärischen Plätze Europas“. So erklären sich die gewaltigen Ausmaße des Arsenals, eines der wenigen erhaltenen Zeugnisse schwedischer Baukunst in Wismar.
Frage der Woche

Wie finden Sie es, dass man in Clubs nicht tanzen darf?
Ich freue mich auf Ihr Zuschrift an: newsletter-wismar@ostsee-zeitung.de.
Wettervorschau

Es ist in den nächsten Tagen wechselhaft mit sonnigen Abschnitten, Schauer sind nur lokal begrenzt relevant. Die Temperaturen erreichen tagsüber 17 bis 20 Grad. Nachts sinken die Temperaturen aufgrund der noch wärmenden Ostsee nicht unter 11 Grad. Der Wind weht mäßig aus Südwest bis West. Hier finden Sie noch mehr Infos zum Wetter in MV.
Baustellenreport

Auf der stark befahrenen Bundesstraße 105 zwischen Rostock und Wismar wird die Ortsdurchfahrt in Nantrow (Nordwestmecklenburg) erneuert. Um die Einschränkungen, auch für die Anwohner, so gering wie möglich zu halten, hat das Straßenbauamt Schwerin die Baustelle in drei Abschnitte aufgeteilt. Auf der angrenzenden Ackerfläche wurden Ausweichtrassen für den ersten und den dritten Bauabschnitt errichtet.
Staugefahr im Berufs- und Urlaubsverkehr: An der B 105 in Nantrow wird gebaut
Leserfoto aus der Region

Blick auf den Stadtkanal (Foto:Helmut Kuzina)
Blick auf den Stadtkanal (Foto:Helmut Kuzina)
Das Lesefoto stammt in dieser Woche von Helmut Kuzina. Ein Altstadtbummel hat ihn zum Stadtkanal geführt, auf dem früher Waren vom und zum Alten Hafen transportiert wurden. Das hohe Giebelhaus (links), der ehemalige „Königsspeicher“, erinnert an damalige Zeiten, in denen hier Waren gelagert und gehandelt wurden.
Haben auch Sie ein schönes Foto?
Dann schicken Sie dieses doch gern per E-Mail an newsletter-wismar@ostsee-zeitung.de oder laden Sie die Fotos einfach hier hoch.
Wismar Maritim

Lange bevor der Bremer Vulkan, Aker oder Genting in dem Schiffbaubetrieb das Sagen hatten, wurde auf der Mathias-Thesen-Werft das erste Passagierschiff nach 1945 auf deutschem Boden gebaut – die „Ivan Franko“.
Fünf dieser Schiffe liefen in drei Typausführungen in Serie auf der noch jungen Werft vom Stapel. Das Typschiff „Ivan Franko“ (1964) und seine vier Schwesterschiffe „Aleksander Puschkin“, „Taras Shevchenko“, „Shota Rustaveli und „Mikhail Lermontov“ waren von der Reederei Sudoimport Moskau in Auftrag gegeben worden. Die Schiffe waren für zahlungskräftige Passagiere aus dem „nichtsozialistischen Ausland“ bestimmt.
Allein zwischen 1961 und 1965 sollte die Werft 25 Seefahrgastschiffe liefern. Gebaut wurden 24 Schiffe in verschiedenen Klassen, zu denen die fünf Einheiten der Ivan-Franko-Klasse gehörten.
Das Wunder von Wismar: Als die Werft das erste Kreuzfahrtschiff baute
Für noch mehr Infos über Wismar

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